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Kunden vs. Mitarbeiter in Free Flow Anlagen

Kunden vs. Mitarbeiter in Free Flow Anlagen

Anders als in der Gastronomieküche, vermischen sich in Free Flow Anlagen die Kunden mit den Mitarbeitern. Zwei Bedürfnisse werden miteinander konfrontiert: Während der Gast von einer authentischen Möblierung und bedienerfreundlichen Gerätschaften beeindruckt ist, erwartet der Gastromitarbeiter kurze Arbeitswege und effiziente Abläufe.

Eine erfolgreiche Free Flow Anlage sollte so geplant werden, dass beide Perspektiven in Einklang gebracht werden. Wo das nicht möglich ist, muss über den Tellerrand hinausgeschaut werden.

Kommt es zum Neubau oder zu einer Umgestaltung von Free Flow Anlagen, müssen Kompromisse eingegangen werden. Nicht selten sorgen kreative Lösungsansätze dafür, dass auf beiden Seiten (fast) keine Abstriche gemacht werden müssen. Den am Ende des Tages begeistern nur begeisterte Mitarbeiter die Kunden.

Was sind mögliche Schnittstellen wo sich die Bedürfnisse der Besucher mit den Personalbedürfnissen in die Quere kommen?

  • Ästhetik vs. Reinigungsaufwand: Verschiedene Materialien bedeuten auch unterschiedliche Reinigungsaufwendungen. Nicht jedes Material für Flächen und Abdeckungen ist gleich in der Handhabung. Manche Free Flow Einrichtungen geben dem Gast zwar ein besonders ästhetisches Bild, sind für das Personal aber mit vielen Arbeitsstunden in Sachen Reinigung verbunden. Dasselbe gilt auch für die Zugänglichkeiten der zu reinigenden Objekte. Gerade in der aktuellen Zeit spielt die Hygiene aber eine zentrale Rolle und darf nie Abstriche zugunsten der Ästhetik erfahren. Dafür gibt es immer Lösungen.

  • Präsentation vs. Lagerung: Die wenigsten Free Flow Anlagen haben endlos Platz zur Verfügung. Für den Gast ist es besonders ansprechend, wenn viele Speisen schön präsentiert in z.B. Kühlvitrinen vorliegen. Der Mitarbeiter würde diesen Platz lieber mit z.B. Kühlunterbauten besetzen, wo er Flaschen lagern kann und sich so Arbeitswege in das Lager vermindern.
  • Erlebnis vs. Institutionalisierung: In Zeiten von sich schnell ändernden Foodtrends bietet es sich an, die Free Flow Anlage so zu gestalten, dass das Personal flexibel neue Erlebnisse schaffen kann. Frontcooking oder auch Showkochen, die Gastronomie mit allen Sinnen erleben – für den Gast eine willkommene Abwechslung. Vom Gastromitarbeiter erfordert dies, dass Abläufe nicht in Stein gemeisselt sind und offen an neue Herausforderungen herangegangen wird.
  • Kundenverblüffung vs. Kreativitätstechnik: Eine Free Flow Anlage ohne „Styling“ sieht kalt und nicht einladend aus. Selbstbedienungsbereiche können dank kreativen Food Styling-Tricks eine merkliche und im Verhältnis kostengünstige Aufwertung erfahren. Dies erfordert allerdings kreatives Denken und die Bewirtschaftung durch die Gastromitarbeiter.

Bei der Planung stehen bei uns die Gäste gleichermassen wie die Mitarbeiter im Mittelpunkt. Unser Rezept: Wir versetzen uns in die Köpfe des Personals und sehen die Free Flow Anlage mit den Augen des Kunden. So erkennen wir Stolpersteine und finden die passende Lösung für die Praxis. Bevor wir den Fokus auf das Produkt legen, fokussieren wir den Menschen. Der eigentliche Mehrwert entsteht durch das Gästeerlebnis. Gerade in öffentlichen Gastronomien sollte dies stets eine zentrale Rolle spielen.

Wir wissen, wie man Free Flow Anlagen planen muss, damit die Gästebedürfnisse mit den Arbeitsabläufen des Betriebes harmonieren. Gerne beraten wir Sie.